Sonntag, 7. September 2014

Poster, Poster, Poster

... und noch ein paar Plakate

Es ist üblich, dass man in Uganda die Klassenraumwände mit Informationen zuklebt. So hat man die ‚Tafelbilder‘ immer wieder parat und kann sie so häufig wiederholen, bis die Schüler sie richtig drauf haben.
Moses meinte mal, dass er am liebsten alle Klassen selbst unterrichten würde, wenn er das zeitlich irgendwie hin bekommen könnte. Er ist nämlich kein Fan von der klassischen ugandischen Unterrichtsweise, er ist gegen den einseitigen Frontalunterricht, will, dass Kinder in Gruppenarbeiten selbstständig denken lernen. Soweit es ihm möglich ist, bestimmt Moses aber den Lehrplan. Also wurden zu den Inhalten, die Moses für besonders relevant hält, Plakate gemalt. Gefühlt hunderte. Christina und ich haben vorgezeichnet, Julian hat sich etwas versucht und die Kids haben uns beim Ausmalen geholfen. Hauptsache schön bunt! Unsere Vorschläge und Ideen wurden herzlich entgegen genommen und auch umgesetzt. Vor allem Kirabo war begeistert von unseren Plakaten. Sogar von Julians. Es ist wirklich ein schönes Gefühl, Wissen weiter zu geben und damit (hoffentlich) dafür zu sorgen, dass die Kinder erfolgreicher lernen.












Anne

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