... und noch ein paar Plakate
Es ist üblich, dass man in Uganda die Klassenraumwände mit
Informationen zuklebt. So hat man die ‚Tafelbilder‘ immer wieder parat und kann
sie so häufig wiederholen, bis die Schüler sie richtig drauf haben.
Moses meinte mal, dass er am liebsten alle Klassen selbst unterrichten
würde, wenn er das zeitlich irgendwie hin bekommen könnte. Er ist nämlich kein
Fan von der klassischen ugandischen Unterrichtsweise, er ist gegen den
einseitigen Frontalunterricht, will, dass Kinder in Gruppenarbeiten selbstständig
denken lernen. Soweit es ihm möglich ist, bestimmt Moses aber den Lehrplan. Also wurden zu den Inhalten, die Moses für besonders
relevant hält, Plakate gemalt. Gefühlt hunderte. Christina und ich haben
vorgezeichnet, Julian hat sich etwas versucht und die Kids haben uns beim Ausmalen
geholfen. Hauptsache schön bunt! Unsere Vorschläge und Ideen wurden herzlich
entgegen genommen und auch umgesetzt. Vor allem Kirabo war begeistert von
unseren Plakaten. Sogar von Julians. Es ist wirklich ein schönes Gefühl, Wissen
weiter zu geben und damit (hoffentlich) dafür zu sorgen, dass die Kinder erfolgreicher
lernen.
Anne


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen